22. Juli 2018
Die "Tiroler Ache" bei Kössen. Foto: Knut Kuckel
Die "Tiroler Ache" bei Kössen. Foto: Knut Kuckel

Im Grenzbereich Bayern/Tirol – Auf den Spuren der Tiroler Ache im Chiemgau

„Die Achen“ entspringt in den Kitzbühler Alpen in Tirol im Bereich des Pass Thurns. Nach der Ortschaft Kössen (Tirol) zwängt sich der Fluss durch das „Antenloch“ auf bayrisches Gebiet und fließt im Achental durch die Ortschaften Schleching, Unterwössen, Marquartstein, Staudach und Übersee in den Chiemsee.

Für den österreichischen Namen gibt es noch die Nebenform „Große Ache“, für den bayerischen die Nebenform „Tiroler Ache.“ 

Unbedingt auch sehenswert – auf meinem Weg liegt die Wallfahrtskirche Maria Klobenstein. 

Mit ihrem berühmten „geklobenen“ Felsen ist sie eine einmalige Sehenswürdigkeit. Eine Legende erzählt, das eine Frau von einer Mure überrascht wurde, und nach einem Gebet zur Mutter Gottes, spaltete sich der herabstürzende Felsen und gewährte ihr so Schutz.

Meine Wanderung führt mich durch das Achental. Hoch über dem Tal der Tiroler Ache liegt die Streichenkirche. Von der Streichenkirche schaut man auf den Wilden Kaiser. Zur Einkehr empfiehlt sich der „Berggasthof Streichen“, das ehemalige Mesnerhaus. Das 814 Meter über NN gelegenen Wirtshaus bietet einen wunderschönen Ausblick auf die Chiemgauer Berge. Vor allem auf den 1813 Meter hohen Geigelstein und seinen kleinerer Bruder, den Breitenstein mit 1661 Meter Höhe.

Die Wallfahrtskirche St. Servatius auf dem Streichen ist wohl das bedeutendste Kunstdenkmal im gesamten bayerischen Achental. Das heutige Langhaus stammt aus der Zeit zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert (um 1300) und vereint romanische und gotische Stilformen.

Fotos: Knut Kuckel

Knut Kuckel

Journalist. Meine persönlichen Blogs:
KnutKuckel.news - Eigenes Webportal
→ Tirol.bayern - Grenzgänger und Gipfelstürmer

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